Schau an! Schau an! - Lernen mit Bildern


 
von Christine Tettenhammer
 
Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Vokabeln über Bilder zu lernen? Probieren Sie es doch einmal aus, Sie werden sehen, es macht Spaß und ist sehr effektiv.
 

Lerntheoretischer Hintergrund: Warum Lernen mit Bildern?

Der Mensch ist ein Seh-Wesen:
Schon in der Frühgeschichte der Menschheit war es von Vorteil, bildhafte Eindrücke schnell und zuverlässig verarbeiten zu können. Wer zum Beispiel den nahenden Säbelzahntiger nicht als solchen erkannte und ihn nicht dem Verhaltensmuster „Flucht“ zuordnen konnte, hatte eindeutig schlechte Karten.
 
Auch wer das Aussehen bestimmter Pflanzen nicht mit der Erinnerung an die Eigenschaften „genießbar“ oder „giftig“ verknüpfen konnte, kam bestenfalls mit einer Magenverstimmung davon.
 
Die Evolution hat uns gelehrt, visuelle Reize mit (oft lebenswichtigen) Informationen und Verhaltensmustern zu verknüpfen. Bilder werden vom menschlichen Gehirn schnell und zuverlässig gelernt.
 
Diese Fähigkeit des menschlichen Gehirns sollten Sie sich auch beim Vokabellernen zu Nutze machen.
 

Das Sprachenlernen24-BilderSpiel für Dänisch und Französisch

Am besten lassen sich Substantive, die etwas Konkretes (keine abstrakte Idee oder ein theoretisches Konstrukt) bezeichnen, mit Bildern lernen.
 
Hier haben wir zwei Beispiele für Sie vorbereitet, mit denen Sie dies gleich in einem Test nachprüfen können. Wir haben zwei Bilder-Spiele für Sie vorbereitet, mit denen Sie einmal die Übersetzungen für Tiere und einmal die Übersetzungen für Fortbewegungsmittel auf Dänisch und Französisch lernen können.
 

So funktioniert das Spiel:

Drucken Sie sich beide PDF-Dokumente auf einem festeren Papier aus. Auf der einen Seite finden Sie die Bilder, auf dem zweiten Blatt finden Sie die Übersetzungen ins Dänische, respektive Französische.
 
Schneiden Sie die Kärtchen aus. Mischen Sie beiden Arten von Karten gut durch und verteilen Sie sie mit der bedruckten Seite nach unten auf dem Tisch.
 
Sie können das Spiel schon mit zwei Personen (natürlich auch mit mehreren) spielen. Der jüngste Spieler beginnt. Er darf zwei Kärtchen aufdecken und allen zeigen. Dann dreht er sie wieder um. Jetzt ist der nächste Spieler an der Reihe. Auch er darf wieder zwei Kärtchen aufdecken und nachschauen, was sich auf ihren Rückseiten verbirgt.
 
Ziel des Spieles ist es jetzt, die zusammenpassenden Paare (Bild + richtige Übersetzung) zu finden. Wenn alle Paare gefunden sind, ist der Spieler mit den meisten passenden Paaren der Sieger des Spiels.
 
Tiere: Bilder für Dänisch (PDF) ausdrucken
Tiere: Übersetzungen für Dänisch (PDF) ausdrucken
Tiere: Bilder für Französisch (PDF) ausdrucken
Tiere: Übersetzungen für Französisch (PDF) ausdrucken

 
Transportmittel: Bilder für Dänisch (PDF) ausdrucken
Transportmittel: Übersetzungen für Dänisch (PDF) ausdrucken
Transportmittel: Bilder für Französisch (PDF) ausdrucken
Transportmittel: Übersetzungen für Französisch (PDF) ausdrucken

 

Mehr Tipps zum Lernen mit Bildern

Wenn Sie selbst mit Bildern arbeiten und lernen möchten, sollten Sie einige Tipps beherzigen:
 
  • Suchen Sie sich positive Bilder aus! Bilder, die ein angenehmes Gefühl in Ihnen auslösen, sind bessere Merkhilfen als Bilder, die in Ihnen Angst oder gar Abscheu auslösen.
  • Ordnung muss sein! Lernen Sie in sinnvollen und zusammengehörigen Einheiten und nicht planlos irgendwelche Bilder hintereinander.
  • Dynamische Bilder kann man sich besser merken als statische.
  • Übertreiben Sie! Suchen Sie sich Bilder aus, die übertreiben. Das Außergewöhnliche, Skurrile und Komische kann man sich am besten merken.

 

 
 

Über die Autorin

Christine Tettenhammer ist Chefredakteurin bei Sprachenlernen24.
 
Zusammen mit ihrem Redaktionsteam verantwortet sie den Sprachenlernen24-Blog, betreut die redaktionelle Erarbeitung der Grammatiken und entwickelt neue Softwarekonzepte.
 
Christine hat von 1999 bis 2004 Kommunikationswissenschaft, Amerikanistik und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert.
Sie ist ausgebildete Sprecherin und leiht all unseren Deutschaufnahmen ihre Stimme.
In ihrer Freizeit findet man Christine auf Münchens ältester, noch spielender Laienbühne.
 
Sie spricht Englisch, Bairisch, Portugiesisch und Spanisch – verfügt außerdem über erweiterte Grundkenntnisse in Französisch, Kroatisch und Chinesisch.
 
Wenn Christine ins Kino geht, schaut sie sich Filme am liebsten im Original an.
Ihre Liebe zu Büchern in der Originalsprache bekommen auch ihre Bücherregale zu spüren, deren Regalbretter nicht nur an deutschen Autoren schwer zu tragen haben, sondern auch reich befüllt sind mit Werken von Burrhus Frederic Skinner, Philip Roth, Jonathan Safran Foer, Fernando Pessoa, Jorge Amado und vielen anderen.

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